|
Taverna Estiatorio
Die sehr schöne und traditionelle Taverne befindet sich in einem der schönsten Zagori-Dörfer - Papigo. In dieser aus Naturstein gebauten Taverne werden die Zutaten für die Gerichte alle im eigenen Garten gepflanzt und geerntet. Auch kann man hier selbstgemachte Spezialitäten aus der Region kosten. Der im Haus gebrannte Tsipuro oder der Likör sowie der Hauswein sind weitere herausragende Produkte. Die Taverne liegt am Ortsausgang in Richtung Klein-Papigo.
Informationen über den Ort Papigo finden Sie in der Bildergalerie.
Die griechische Zeitschrift "STIEHL life" brachte in ihrer Februar 2006 - Ausgabe einen Bericht über diese Taverne heraus. Der Text wurde frei und verständlich ins Deutsche übersetzt:
Vorstellung (kulinarisch)
Etwas besonderes entdecken Die Tradition erhält ihren Sinn in einem Restaurant, das wir kürzlich in Megalo Papigo besucht haben. Es befindet sich auf der rechten Straßenseite und ist das letzte Gebäude in Megalo Papigo auf der Straße Richtung Mikro Papigo. Dies ist ein Ort, der den Besuch von der ersten Sekunde an Wert ist. Im Sommer, auf der großen steinernen Terrasse mit gedeckten Tischen, eingerahmt von schönen Blumen, im kühlen Schatten von Weinranken, genießt man den atemberaubenden Blick über das Timfi Gebirge – die Türme von Papigo – den Gipfel von Astraka ( 2.436 m ) bis hin zur Schlucht von Vikos ( Nationalpark). An sommerlichen Abenden ist der Mond beeindruckend schön, besonders bei Vollmond, wenn er über den Gipfeln zum Vorschein kommt und dabei die Berge hell erleuchten lässt. Genießen sie entspannt ihren Wein, bewundern sie dabei dieses Naturschauspiel und lauschen sie den Gesängen der Nachtigall. Das dürfen sie auf keinen Fall verpassen. Rund um die Terrasse befindet sich ein großer Garten mit jeglichen Arten von Pflanzen und frischem Gemüse, welches hier für den sofortigen Verzehr angebaut wird. Nur knackfrische Salate, Bohnen, Kartoffeln, Brechbohnen und viele andere Gemüsesorten kommen aus dem Garten direkt auf ihren Teller. Im Winter wartet ein schönes und warmes Ambiente, traditionell gestaltet aus Stein und Holz, auf ihren Besuch. Im Kamin brennt immer ein Feuerchen und die Räumlichkeiten sind sauber. Beginnen sie am besten mit einem einheimischen Tsipuro-Schnaps (wird aus Weintreber gewonnen) zum Aufwärmen, probieren sie außerdem die leckeren Vorspeisen und wenn sie Glück haben, dann schneit es draußen und die schneebedeckten, weißen Berge zaubern die Nacht taghell. Am Morgen können sie einen starken Kaffee trinken und ein gutes Frühstück einnehmen, zum Beispiel mit einem Omelette aus frischen Eiern von Hühnern aus eigener Zucht und Brot mit frischer Butter, Marmelade und Honig. Wenn sie noch mehr Hunger haben, weil frische Bergluft bekanntlich hungrig macht, können sie mit einem Pita-Kuchen weitermachen, Gemüse-Pita oder Feta-Pita, die eine schmeckt besser als die andere. Nun sind sie auch bereit für einen schönen Spaziergang in den Bergen, um sich an der winterlichen Atmosphäre zu erfreuen. Das was sie dort festhalten wird, ist jedoch nicht das Ambiente, sondern die beiden Restaurantbetreiber Kostas und Spiros. Immer fröhlich und entgegenkommend, so sind die beiden Gastronomen, die sich dazu entschlossen haben alleine in Papigo zu wohnen und ein Restaurant aufzumachen. Mit viel Geschmackssinn und Liebe für ihr Geschäft und noch weitreichender für das ganze Gebiet, sind die beiden immer gerne dazu bereit sie mit erstaunlichen Geschichten zu fesseln und ihnen alles mögliche Wissenswerte über die Berge zu erzählen, sowohl über die Pfade als auch über vieles Sehenswerte. Der zweite Grund, weshalb sie wiederkehren werden wollen, ist die gute Küche. Und das, weil, wie oben schon geschildert, alle Zutaten sind einheimisch und frisch und die Portionen mehr als üppig. Außer dem Gemüse und der Eier, kommt auch das Fleisch und der Feta-Käse aus dem nahen Umland, der Vater von einem der Betreiber besitzt nämlich eine Schafherde, die auf den umliegenden Bergen weidet, außerdem ist seine Mutter eine unschlagbare Köchin. Wir empfehlen ihnen nun einige Gerichte, die sie auf keinen Fall verpassen dürfen: Rippchen nach Art des Hauses, Schafsfleisch gekocht, Lammfleisch im Ofen gegart, würzige Innereien mit Soße ( „Kaprikassi“ genannt), Rindfleisch in Weinsoße, Schweinefleisch in Oreganosoße, Innereien vom Lamm am Spieß gegrillt, Fleischsuppe, Hühnchensuppe, Garnelen im Ofen überbacken mit Gemüse oder Tomaten, frische Bohnensuppe, gefüllte Tomaten und Paprika aus dem Ofen, gegrillter Feta-Käse und zum Schluss, nicht zu vergessen, die Pita-Kuchen, Gemüse-Pita frisch aus dem Garten und Feta-Pita aus einheimischem Feta und Butter zubereitet, die herrlich duften. Zum Nachtisch gibt es verschiedene Kuchen mit Früchten der Saison. Kirschen, Sauerkirschen, Pflaumen ohne Konservierungsmittel, selbst gebacken, frisch und mit den entsprechenden Früchten, welche die Natur in den unterschiedlichen Jahreszeiten anbietet. Welche Jahreszeit auch immer sie aussuchen, Papigo wird sie großzügig mit seiner Schönheit, seiner Geschichte und seiner Kultur begeistern, während die Natur sie mit ihrer Besonderheit und ihrer Freiheit belohnen wird. Dies sind also die Köstlichkeiten, die sie in einem Restaurant genießen können, welches trotz des Zeitwandels beim wahren Wohlgeschmack und beim frischen Essen geblieben ist, in einem Zagori-Dorf welches immer noch an der Qualität der alten, guten Zeit authentisch festhält. Alle Angaben ohne Gewähr. |
|